Vita

Nach seiner Ausbildung als Hauptschullehrer studiert der gebürtige Schweizer am Konservatorium für Musik und Theater Bern (heute Hochschule der Künste), bevor er von dort über das Schauspielhaus Bochum für 9 Jahre als Ensemblemitglied ans Thalia Theater wechselt.Er arbeitet dort mit renommierten Regisseuren wie Jürgen Flimm und Robert Wilson („Black Rider“,“Alice“,“Time Rocker“).        1993 tritt Stefan Kurt das erste Mal vor die Kamera.Mit seiner Hauptrolle im erfolgreichen TV-Mehrteiler „Der Schattenmann“ unter der Regie von Dieter Wedel wird Stefan Kurt einem breiten Publikum bekannt und erhält 1997 für seine schauspielerische Leistung den Adolf-Grimme-Preis sowie den Telestar. Daran schliesst sich eine umfangreiche Film- und Fernseharbeit. Für seine Rolle des jüdischen Architekten Dave Gladbaker in dem preisgekrönten Krimi-Drama Gegen Ende der Nacht“ von Oliver Stporz, erhält er 1998 erneut den Adolf-Grimme-Preis. Für den vielseitigen Schauspieler folgen weitere Rollen u.a. in Chris Kraus‘ mehrfach ausgezeichnetem Kinodrama „Vier Minuten“, Dani Levis Hitlerparodie „Mein Führer“ und Justus von Dohnanyis schwarzer Kinokomödie “Bis zum Ellenbogen“.Weitere Filme mit Stefan Kurt sind: Margarethe von Trottas „Die andere Frau“ ,Andreas Kleinerts „Hurenkinder“ und Alain Gsponers Suter-Verfilmung „Der letzte Weynfeldt“ fürs Fernsehen. Es folgen die Kinofilme „Ein Tick anders“ (Andi Rogenhagen), „Der Verdingbub“ (Markus Imboden) und die hochgelobte Fernseh-Trilogie „Dreileben“ der Regisseure Graf, Petzold und Hochhäusler im Fernsehen. Für letzteres erhält Kurt den ersten „Deutschen Schauspielerpreis 2012“ in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Im Kino sah man Kurt 2013 in „Lovely Louise“, einer schweizer Dramödie von Bettina Oberli und im Fernsehen in „Die Akte Grüninger“ als Polizeihauptmann Paul Grüninger.

Neben seinen Film- und Fernseharbeiten bleibt Stefan Kurt der Musik- und Theaterbühne treu.

So arbeitet er mit Christoph Marthaler in Zürich „Die Schöne Müllerin“ und in Berlin an der Volksbühne „Gschichten aus dem Wienerwald“. Seine Engagements führen ihn von den Salzburger Festspielen „Die Bienen.Eine Schneise“ mit der Musicbanda Franui,zu der Staatsoper Berlin „Orpheus in der Unterwelt“ (Philipp Stölz) und „Satiesfactionen“ von Jürgen Flimm, über die Ruhrtriennale „Sing für mich Tod“ (David Herrmann) zur Komischen Oper Berlin „Clivia“ (Stefan Huber) und ans Berliner Ensemble ( Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“ und Käptn Hook in „Peter Pan“), beide von Robert Wilson inszeniert.

Im Kino sah man Kurt in „Lovely Louise“, einer schweizer Dramödie von Bettina Oberli und in der schwarzen Kommödie „Desaster“ von Justus von Dohnanyi. Mit Ali Samadhi dreht er als Pettersson die Kinofilme „Pettersson&Findus II und III. Nach „Drei Schwestern“ und „Meer“ von Jon Fosse folgt mit „Jakob von Gunten“ von Robert Walser die dritte Zusammenarbeit mit der Regisseurin Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich.

Aktuell sieht man Kurt in der Hauptrolle in dem schweizer Kinofilm „Papa Moll“

Seit 2006 tritt Stefan Kurt auch als Fotograf in Erscheinung .Mittlerweile erfreuen sich seine Fotografischen Arbeiten zunehmender Beliebtheit bei Ausstellungen und als Sammlerstücke.

Stefan Kurt lebt und arbeitet in Berlin.

Schauspiel

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Showreel 2017 Stefan Kurt