Die Jury der hr2-Hörbuchbestenliste hat gewählt!

„Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres 2019“ wurde „Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby“ von Lois Lowry.

„Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby“ von Lois Lowry,  erschienen beim Hörcompany Verlag.

Im Kinderhörbuch des Jahres 2019 – „Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby“ von Lois Lowry – ist nichts so, wie man es erwartet: Vater und Mutter Willoughby können ihre vier Kinder nicht besonders gut leiden, und auch ein Findelkind behandeln sie richtig mies. Schon beginnt die schwarze Pädagogik der Eltern auf die Sprösslinge abzufärben. Doch dann entscheiden sich die Eltern, zu zweit eine gefährliche Reise anzutreten. Ein Kindermädchen, rasch engagiert, übernimmt zu Hause das Regiment und entpuppt sich als Glücksfall. Was Eltern und Kinder jeweils erleben, wird nach Meinung der Jury „wunderbar charmant und mit viel Ironie“ erzählt. Und so viel sei verraten: Diese abenteuerliche Geschichte geht doch noch gut aus. Zumindest für die meisten …

Stefan Kurt zeige eine hohe Kunstfertigkeit bei der Ausarbeitung der einzelnen Charaktere. Sein hörbares Vergnügen am Text übertrage sich auf kleine und große Zuhörer. Das sei Schwarzer Humor vom Feinsten, perfekt umgesetzt – davon ist die Jury überzeugt.

 

 

 

   ———————————————————————-

Trailer

 

Das Musical des verstorbenen Entertainers Udo Jürgens bekommt eine Verfilmung. Nun gibt es erste Bilder zu «Ich war noch niemals in New York» – buchstäblich mit an Bord sind auch Schweizer Schauspieler.

Vor über zehn Jahren feierte das Udo-Jürgens-Musical «Ich war noch niemals in New York» ihre Premiere und läuft seither erfolgreich auf den Theaterbühnen. Nun gehen die Verantwortlichen – fünf Jahre nach dem Tod des beliebten Sängers – einen Schritt weiter: Der Film zum Musical steht in den Startlöchern. In einem ersten Trailer zeigen sich die Hauptdarsteller Heike Makatsch und Moritz Bleibtreu in einer originellen neuen Geschichte – immer begleitet von Udo Jürgens‘ Kultsongs.

Auch Schweizer Schauspieler sind mit von der musikalischen Partie. Stefan Kurt («Der Verdingbub», «Zwingli») und Pasquale Aleardi («Tatort», «Keinohrhasen») reichen sich die Hand.

Die Handlung des Films soll indes eine Neuauflage sein und nichts mit dem Musical zu tun haben. Die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) steht vor einem Problem, als ihre Mutter nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert. Die ältere Dame kann sich nur daran erinnern, dass sie noch nie in New York war. Also schmuggelt sie sich auf ein Kreuzfahrtschiff zusammen mit ihrer Tochter. Dort trifft Lisa auf Axel Staudach (Moritz Bleibtreu) und es entsteht eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte, bevor New York überhaupt in Sicht kommen kann.

«Ich war noch niemals in New York» wird ab 24. Oktober in den Kinos zu sehen sein.

BESETZUNG:

Lisa: Heike Makatsch
Axel: Moritz Bleibtreu
Maria: Katharina Thalbach
Otto: Uwe Ochsenknecht
Fred: Michael Ostrowski
Costa: Pasquale Aleardi
Florian: Marlon Schramm
James: Mat Schuh
Edita: Andreja Schneider
Kapitän: Stefan Kurt 

 

——————————————–

Trailer

 

Antonia war im stalinistischen Lager in Workuta. Darf aber nicht darüber reden. In der DDR geht die „Freundschaft“ zur Sowjetunion vor. Ein emotional aufwühlendes Stück Zeitgeschichte.

Mit Alexandra Maria Lara, Stefan Kurt, Karoline Eichhorn, Robert Stadlober, Barbara Schnitzler, Peter Kurth, Hark Bohm

Antonia Berger war im berüchtigten stalinistischen Lager von Workuta, obwohl sie als überzeugte Kommunistin nur vor den Nazis geflohen war. 1952 kommt sie in einem Kompromissverfahren mit der DDR frei. Ihren Mann hatten die Sowjets einfach erschossen und ihr vor die Füße geworfen. Nun wird sie von der deutschen sozialistischen Kreisleitung in allen Ehren empfangen. Man kümmert sich um ihre schwerkranke Tochter. Sie bekommt eine schöne Wohnung, Job und Anerkennung. Doch sie muss eine Schweigevereinbarung über die Vorgänge in der Sowjetunion unterschreiben. Dadurch wird ihr schönes neues Leben, zu dem auch eine Liebesbeziehung zu einem Kinderarzt gehört, vergiftet. Verbrecherisches Verhalten der großen Mutter Sowjetunion? Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Sonst würde das die junge sozialistische deutsche Republik ins Wanken bringen. Aufwühlend porträtiert dieser Film das Schicksal jener, die zum Opfer ihrer eigenen Loyalität wurden und deshalb das Unrecht nicht einmal formulieren durften.  (JS/MK)

Starttermin 5. September 2019 (1 Std. 48 Min.)
Genres DramaHistorie
Produktionsland Deutschland